CT – Computertomografie

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Allgemeine Information

Die Computertomographie wir seit 1972 in der radiologischen Diagnostik eingesetzt. Im Gegensatz zum konventionellen Röntgen, bei dem nur 2 dimensionale Bilder der sich überlagernden Gewebeschichten erzeugt werden, liefert die Computertomographie ein Abbild des Körperinneren als überlagerungsfreien Querschnitt. Vorteile sind die schnelle Akquisition und die hohe Auflösung von kleiner 1 mm. Zur Verbesserung des Gewebekontrastes oder zur Darstellung von Gefäßen ist dabei teilweise die Gabe von Kontrastmittel über eine Armvene notwendig.

 

Wie funktioniert die Computertomographie?

Eine Röntgenröhre kreist um den Patienten und sendet dabei Röntgenstrahlen durch den Körper, welche von einem gegenüberliegend (ebenfalls rotierenden) Detektor registriert werden. Da die Röntgenröhre und der Röntgendetektor den Patienten bei jeder Aufnahme einmal umrunden, wird das Gewebe in jeder Schicht aus sehr vielen Richtungen aufgenommen (i.d.R. aus jeder Winkelposition, also ca. 360 Aufnahmen). Diese Messwerte werden dann in wenigen Minuten von einem Computer zu einem Schichtbild des Körpers verarbeitet. Anhand von unterschiedlichen Grauwerten (diese entsprechen der Dichte der jeweiligen Struktur) kann man dann die einzelnen Organe und Gewebsstrukturen gut voneinander unterscheiden.

 

Welche Untersuchungen werden gemacht?

Die Computertomographie umfasst grundsätzlich das komplette Untersuchungsspektrum, d.h. prinzipiell sind alle Körperregionen abzubilden. Vorteile sind die schnelle Bildakquisition und die gute Darstellbarkeit der Lunge sowie von knöchernen Strukturen. Wegen der kurzen Dauer der Untersuchung wird die Computertomographie häufig für Verlaufskontrollen (Staging-Untersuchung) sowie akute Fälle, wenn eine schnelle Diagnostik und Therapie erforderlich sind, eingesetzt.

 

Wie läuft die Untersuchung ab?

Der Patient wird auf einem fahrbaren Tisch in das Gerät geschoben und die Röntgenröhre sowie der Detektor kreisen um ihn herum. Auf Anweisung des Personals muss bisweilen das Atmen kurz unterbrochen werden, um ein verwackeln der Aufnahmen durch die Atembewegungen zu vermeiden. Abhängig von der Fragestellung ist die Gabe von Kontrastmittel über eine Armvene notwendig. Diese Kontrastmittel sind in der Regel gut verträglich, häufig kommt es dabei allerdings zu einem leichten Wärmegefühl. Die Computertomographie selbst dauert nur wenige Minuten.

 

Was ist besonders zu beachten?

Für die gefahrlose Kontrastmittelgabe über die Armvene ist die Kontrolle bestimmter Blutwerte notwendig (Creatininwert = Maß für die Leistungsfähigkeit der Niere; TSH-Wert = Maß für die Schilddrüsenfunktion). Sie werden gesondert darüber informiert, wenn diese Blutwerte für die Untersuchung erforderlich sind. Ansonsten treffen die gleichen Kriterien wie bei der Röntgendiagnostik zu, da die Computertomographie ebenfalls mit Röntgenstrahlen arbeitet.